Chronik
Kegelcenter “Am Knickertsberg“
Die Familie Breuer-Stollwerk kann auf eine lange Familientradition im Gastgewerbe zurückblicken.
Lange bevor in Eschweiler das “Kegelcenter Am Knickertsberg“ eröffnet wurde, haben sich unsere Vorfahren schon mit dem Ausschank von Bier beschäftigt.
Um das Jahr 1889 bewirtschaftete unser Urahne Arnold Breuer-Becker einen landwirtschaftlichen Betrieb mit gastronomischer Herberge in Fronhoven, einem kleinen Vorort von Eschweiler (ca. 600 Einwohnern).
Im Jahre 1930 wurde die Tradition von seinem Sohn Josef Breuer, nach einer Verlagerung des Betriebes innerhalb des Ortes fortgeführt. Er kaufte die frühere Gaststätte Carduck wo dann auch ein Saal für ca. 500 Gäste zu gehörte.
Ab dem Jahre 1953 übernahm sein Sohn Toni Breuer das Geschäft.
Der Betrieb wurde im Jahre 1956 baulich verändert. Die Räumlichkeiten der Gaststätte hat man erweitert und den Saal umgebaut und renoviert. Hier wurde manches Dorffest in zünftigem Rahmen gefeiert. Besonders bekannt waren das Dorfschützenfest, die Herbstkirmes, die Winterkirmes, der Bauernball und die Veranstaltungen an den Karnevalstagen. Darüber hinaus wurde der Saal auch für Theateraufführungen und Ausstellungen genutzt.
Im Jahre 1968 wurde eine Bundeskegelbahn in einen Teil des Saales verlegt, wo unter anderem auch die Eschweiler Stadtmeisterschaft für Hobby- und Gesellschaftskegler jährlich ausgetragen wurde. An gleicher Stelle war schon einmal bis zum 2. Weltkrieg eine Kegelbahn, die noch mit Kegeljungen betrieben wurde, später aber keine Nutzung mehr fand.
Im Laufe der 6oer und vor allem 70er Jahre wurde es immer wahrscheinlicher, dass die Rheinischen Braunkohlenwerke mit ihren großen Baggern die Heimat verändern würden. Braunkohle zur Elektrizitätsgewinnung wurde in großem Rahmen gefördert und irgendwann musste dann auch das Anwesen Breuer der Braunkohle weichen.
Aus diesem Grunde entschloss man sich zu einer Umsiedlung. Eine neue Heimat fand man in Eschweiler Stadtmitte. Vater Toni Breuer, ein leidenschaftlicher Freizeit- und Hobbykegler, hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, den Kegelsport auf breiter Front zu ermöglichen. Deshalb plante er den Bau einer Gaststätte mit mindestens 4 Kegelbahnen.
Dieses Vorhaben wurde auch realisiert. Am 1. Oktober 1977 war es dann so weit, die Eröffnung des
“K e g e l c e n t e r A M K N I C K E R T S B E R G “
mit 4 vollautomatischen Bundeskegelbahnen.
Die Namensgebung der Gaststätte geht auf eine Initiative des damaligen Stadtdirektors Sperlich zurück, dessen Wunsch es war, Eschweiler Historik mit in den Namen aufzunehmen.
“Knickertsberg“ war der frühere Straßenname. Es war das Zwischenstück zwischen Mühlenstraße und Judenstraße. Ursprünglich hieß er Killechensberg, benannt nach einer alten Eschweiler Familie. Nach Umbau- und Sanierungs-Arbeiten erfolgte 1980 die Umbenennung in Indestraße.
Kurios ist auch, dass genau an dieser Stelle schon früher eine Gaststätte mit dem Namen “Zum alten Brauhaus“ stand. Hier wurde damals (bis 1920) schon eigens für die Gaststätte Bier gebraut. Man kann also durchaus sagen, dass an dieser Stelle eine alte Tradition weiter fortgeführt wird.
Am 1. Januar 1983 übernahm die Tochter Helga Stollwerk-Breuer mit ihrem Ehemann Willi das Geschäft der Eltern, was sie bis heute noch fortführen, mit der Mithilfe der beiden Töchter Katja und Sandra. In unserem Hause wird neben dem Gesellschafts- und Hobbykegeln auch das Sportkegeln sehr intensiv betrieben. Es sind z. B. alle Familienmitglieder aktive Sportkegler.
Am 1. Oktober 2002 wurde das 25 jährige Bestehen des Kegelcenters gefeiert und gleichzeitig konnte man auf weit über 100 Jahre Familientradition im Gaststättengewerbe zurückblicken.
Am 22. Oktober 2004 haben wir das Kapitel Kegelcenter weitergeschrieben. Nach 3 monatiger Bauzeit wurden 4 weitere neue Bundeskegelbahnen in die neu geschaffenen Kellerräumen eingebaut. Nun stehen dem Kegelsport 8 Bundes- Kegelbahnen mit der neuesten Technik, computergesteuert, zur Verfügung für Gesellschaftskegler und Sportkegler.
Im Juli 2011 ist wieder etwas verändert worden. Die Gaststätte wurde unter großem Aufwand renoviert. Es wurde eine neue Fensterfront geschaffen, die man bei Bedarf komplett öffnen kann. Im Sommer und bei schönem Wetter bietet sich ein neues Kegelcentergefühl. Eine Außengastronomie auf 70 qm steht auch zur Verfügung.
Die Küche hat einen neuen Stil erhalten. Wir bieten nun deutsch-italienische Küche. Sie steht unter neuer Führung von Chefkoch Nino, der seine Spezialitäten bereit hält.
Auf Ihren Besuch freuen sich Familie Stollwerk und Team



